| Regionen | Rheintal | Freitag, 2. Mai 2003 | |||||||
widnau. 48
Mitglieder, vorwiegend Jugendliche, nahmen an der Hauptversammlung teil.
Neu steht der Jugendtreff unter der strategischen Führung der Jugendkommission. Das Rahmenprogramm übernahmen auch dieses
Jahr die Jugendlichen selbst. Die Mitglieder bekamen eine professionelle
Einlage der Widnauer Rapper und der Jazzdancerinnen zu sehen. Die Hauptversammlung selbst musste dann aber
speditiv durchgeführt werden, war doch das Interesse der Jugendlichen am
Geschäftsjahr des Jugendtreffs nicht mehr so gross. Präsidentin Marlen
Hasler informierte über das neue Finanzierungsmodell des Jugendtreffs. Vor
allem mit der Gründung der Jugendkommission
habe sich in Widnau einiges geändert. «Mit der
seit sieben Jahren gleich bleibenden finanziellen Unterstützung der
Korporationen konnten wir in den letzten Jahren nur mit grossen
Sparanstrengungen unseren Verpflichtungen nachkommen», sagte Hasler. Nach
der Zustimmung der Korporationen wurden schliesslich die Geschäfte des
Jugendtreffs in zwei Sparten getrennt. Die Verwaltung des Profibetriebs
(Löhne und Mieten) wird durch die Politische Gemeinde geführt, die
Rechnung des allgemeinen Betriebs wird durch den Verein Jugendtreff
Stoffel. «Wir sind überzeugt, mit diesen Massnahmen die Jugendarbeit in
Widnau nachhaltig zu stärken und für die
Zukunft ein stabiles Finazierungssystem zu schaffen», betonte Hasler Ein weiteres positives Zeichen haben die
Gemeinden Balgach, Widnau, Rebstein, Berneck,
Au und St. Margrethen mit der Absicht, einen «Skaterpark Mittelrheintal»
zu realisieren und gemeinsam zu betreiben, gesetzt. Die bestehende
Skaterhalle Stoffel in Widnau und ein
Skaterplatz bei den Sportanlagen Riet in Balgach sollen zusammengelegt und
mit Partnergemeinden betrieben werden. Die neue Anlage in Balgach wird
voraussichtlich im Juni in Betrieb genommen. Die Skaterhalle Widnau bedarf einer sanften Renovation. Die
Partnergemeinden haben einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet und
entrichten eine jährliche Summe für Betrieb und Unterhalt der Anlagen.
Dafür haben die Jugendlichen aus den Partnergemeinden die Möglichkeit, für
vierzig Franken eine Membercard zu erwerben, die für beide Anlagen ein
Jahr lang gültig ist. Die Skaterhalle wird von der Jugendkommission betrieben. Für den Jugendtreff
werden somit keine Kosten mehr anfallen. Allerdings werden die
Betreuungsaufgaben weiterhin von den Jugendarbeitern des Treffs
übernommen. Die Jugendarbeiter Hannes Jussel und Heidi
Peter blickten in ihrem Jahresbericht auf verschiedene Anlässe zurück. Der
Treff sei an fünf Tagen, wovon ein Tag speziell für Mädchen reserviert
ist, offen. Letztes Jahr wurden fünf Konzerte mit 13 Bands durchgeführt.
Alle 14 Tage findet eine Disco statt. Weiter gingen zwei
Kinoveranstaltungen, ein Fastnachtsball sowie die Teilnahme an regionalen
Grossanlässen wie Rhema, Eisbrecherfestival und Moschti-Fäascht über die
Bühne. Bewährt habe sich auch der Mädchentag, welcher seit Oktober 2001
angeboten wird. «Im Laufe der letzten Monate hat sich herausgestellt, das
der Dienstag einige wesentliche Aufgaben hatte, nämlich den Mädchen zu
helfen, sich im Treff heimisch zu fühlen», erklärt Heidi Peter. Das
Jahresprogramm 2003 beinhaltet einen Open- Air-Besuch im Südtirol,
Teilnahme an der Kanalregatte sowie Aktionen mit anderen Jugendtreffs.
Nachdem die Mitglieder Jahresrechnung und
Budget zustimmten, informierte Marlen Hasler über die, durch die Auflösung
der Betriebskommission notwendig gewordenen Statutenänderungen. Die
Trennung der Profirechnungen und Betriebsrechnung sowie die Herabsetzung
des Alters für die Mitgliedschaft waren dabei die wichtigsten Punkte.
(pd) |
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